Technologien

Wichtige Prozesse für die additive Fertigung von Keramik

Quelle: BAM, Berlin

Mit der
Szene Additiv reagiert die DKG auf das steigende Interesse der keramischen Industrie an der additiven Fertigung und möchte zur Verbreitung der additiven Fertigungs-technologie, deren Weiterentwicklung sowie zur Koordination und zum Abgleich der Interessen zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen beitragen.

Verfahren zur additiven Fertigung unterscheiden sich von subtraktiven Verfahren wie Fräsen, Bohren und Erodieren dadurch, dass Material zu einem Bauteil zusammengeführt wird. Hierzu muss sich das Material in einem Zustand befinden, in dem es selber keine Form definiert, jedoch in eine Form gebracht werden kann. Ausgangsstoffe wie knetbare Massen, Pasten, Pulver, Flüssigkeiten etc. erfüllen diesen Zweck. Während allerdings intuitiv verständlich ist, dass knetbare Massen und Pasten zu einer Struktur formbar sind, ist bei Pulvern und Flüssigkeiten nicht gleich erkennbar, wie diese zu einer Struktur geformt werden können. Bei Pulvern wird ein Verbinden der Partikel mittels eines Hilfsstoffes, z.B. einem Binder, erreicht. Flüssigkeiten können fließfähige Suspensionen von Partikeln sein, die durch Trocknen oder einen Phasenübergang von flüssig nach fest, z.B. durch Gelieren oder Vernetzen organischer Precursoren, fixiert und somit zum Aufbau einer Struktur verwendet werden können.

Nach oben
© 2015-2018 DKG Szene Additiv in der Deutschen Keramischen Gesellschaft e.V.